Seither führen die Buchenberger Landschaftspfleger auf knapp 1,5 ha regemäßig eine Mahd mit Motormähern oder Freischneidern durch. Ziel ist es, Problemarten wie die Kanadische Goldrute oder auch den Faulbaum zurückzudrängen und konkurrenzschwache Offenlandarten gezielt zu fördern. Dank der Renaturierung kann das Moor nun wieder seine natürlichen Funktionen erfüllen und dient als Kohlenstoffsenke in Zeiten des Klimawandels, dem Wasserrückhalt bei Starkniederschlagsereignissen und als Lebensraum für gefährdete Pflanzen wie dem Sonnentau. Kathrin Schratt vom LPV zeigte, was es alles im Moor zu entdecken gibt.
Ein herzliches Dankeschön an Kai Gropp von AllgäuTV für die Berichterstattung. Der Moorbeitrag ist ab Minute 5:45 im "Land und Leute" (07. Juli 2025) zu sehen: https://www.allgäu.tv/mediathek/video/land-und-leute-7-juli-2025/
Doch ohne Pflege verschwinden diese Arten: Schilf, Gehölze und Nährstoffüberschuss verdrängen die Spezialisten. Die Exkursion machte deutlich, wie viel Einsatz es braucht, damit diese Vielfalt erhalten bleibt – und wie wichtig dabei die Arbeit vieler engagierter Landwirte ist, wie auch Erich Krug vom Bayerischen Bauernverband betonte.
Den zugehörigen Zeitungsartikel finden Sie hier: "Ein Paradies auf Zeit?", mit freundlicher Genehmigung des Kreisboten, sowie "Mit dem Landschaftspflegeverband auf Spurensuche", mit freundlicher Genehmigung des Allgäuer Bauernblatt und "LPV-Exkursion zu artenreichen Streuwiesen", mit freundlicher Genehmigung des Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatts.
Zum gelungenen Abschluss wurden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit der Blume des Jahres 2025 -dem Sumpfblutauge- belohnt, welches als Botschafter für den Schutz von Moor-Ökosystemen steht.
Den zugehörigen Zeitungsartikel finden Sie hier: Ein Stück Natur kehrt zurück, mit freundlicher Genehmigung des Allgäuer Bauernblattes, sowie Wichtiger Beitrag zu Artenvielfalt und Klimaschutz, mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung und "Förderung auf der Kippe", mit freundlicher Genehmigung des Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatts.
Der Stand bot viele interessante Gespräche, neue Kontakte und großen Zuspruch – eine rundum gelungene Veranstaltung!
Die schönsten Streuwiesen und Alpweiden des Oberallgäus werden gesucht! Bewerben Sie sich bis zum 11. Mai 2025:
der langjährigen Vorstandsmitglieder Karl Tannheimer, Manfred Werne, sowie Anton Weiler. Wir freuen uns, die neugewählten Landwirte Jonas Mader (Buchenberg) und Wolfang Huber (Bad Hindelang), sowie Jürgen Prestel als Naturschutzvertreter im Vorstand begrüßen zu dürfen. Tobias Böck, Landwirt aus Lengenwang und Ralf Wiedemann vom BUND Bayern e. V. übernehmen die Posten des stellvertretenden Vorsitzes (der 1. Vorsitzende Joachim Konrad, die Bürgermeister Toni Barth, Klaus Knoll und Martina Wilhelm, Landwirt Peter Jäck aus Missen-Wilhams, ebenso wie Brigitte Kraft – LBV und Dr. Michael Schneider – Wandern und Erleben Allgäu e.V. wurden erneut gewählt und setzen somit ihre Ämter fort). Einstimmig wieder gewählt wurden auch die beiden Rechnungsprüfer Bürgermeister Florian Schmid aus Weitnau und Bürgermeisterin Dr. Sabine Rödel aus Bad Hindelang. Der Fachbeirat des Vereins wird in Zukunft durch Simon Bernhard, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Kempten, ergänzt.
Den zugehörigen Zeitungsartikel finden sie hier: "Wichtige Weichen gestellt" mit freundlicher Genehmigung des Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt, "Alle Gemeinden sind jetzt Mitglied", mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung und "Pflege der Allgäuer Landschaft", mit freundlicher Genehmigung des Allgäuer Bauernblatts.
Grundstein für gesunde Bäume
Zu Beginn lag der Schwerpunkt auf der Erziehung der sogenannten „naturgemäßen Krone“ (Oeschbergkrone) im Jungbaum. Mit dieser Kronenstruktur wird eine stabile Baumstruktur geschaffen, die sowohl Vitalität als auch Stabilität und Ertragsfähigkeit gewährleistet. Anhand von acht Jungbäumen in der Nähe von Sulzberg wurde dies praktisch erprobt.
Durch das Anheben der Wasserstände wird außerdem die Torfzehrung und somit die Freisetzung von Kohlenstoffdioxid verringert- im besten Fall sogar wird die Funktion als Kohlenstoffsenke wiederhergestellt.
Ein herzliches Dankeschön an die tatkräfigen Umweltsprecher der FOS Sonthofen! Den zugehörigen Zeitungsartikel finden sie hier: "Knietief ins Moor eingetaucht", mit freundlicher Genehmmigung der Allgäuer Zeitung. |
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November 2025
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